Jetzt kommen die „klEinsteins“ ins schwitzen
(eingestellt am: 08.02.10)
„Das ist das „i“-Tüpfelchen für die Kita klEinstein“, sagt Leiterin Christin Schulz. Die Betriebs- kindertagesstätte des Studenten- werks Potsdam, die im Oktober 2007 eröffnete, ist die erste Potsdamer Betriebskindertages- stätte im Hochschulbereich. Nachdem die Räume der Kita in der Kaiser-Friedrich-Straße im Jahr 2007 von Grund auf saniert wurden, war die Fertigstellung der Außenanlagen zum Internationalen Kindertag 2008 vorerst der Schlusspunkt der umfangreichen Umbau- arbeiten.
Jetzt bekommt die Kita ihre eigene Märchensauna. Das Studenten- werk Potsdam ermöglicht ihren „klEinsteins“ mit der neuen Märchensauna das Gebiet der frühen Gesund- heitsförderung noch um- fassender zu fördern. Schon jetzt schleichen die ersten Kita-Gruppen neugierig in die Kellergefilde und schauen den Bauarbeitern über die Schultern. „Die Großen durften sogar schon probe liegen“, erzählt Christin Schulz begeistert. „Bei der Aussicht, dass nach einem winterlichen Saunagang der Schnee draußen zur Abkühlung wartet, strahlten die Kinder- augen.“
Gesundheitsförderung wird in der Kita „klEinstein“ groß geschrieben. Gesunde Ernährung, vielseitige Bewegungsangebote, ein eigener Kräutergarten, Massagen und tägliches erleben mit allen Sinnen gehören genauso zu den Angeboten der Kita wie viel Freude und Lachen. „Das sind genau die Prinzipien für eine gesunde Lebensweise, die Sebastian Kneipp einst prägte“, erklärt die Leiterin Frau Schulz.
Die neue Märchensauna soll das Angebot für die Kleinsten komplettieren. Ziel ist es langfristig das Immunsystem und die Abwehrkräfte der Kinder zu stärken. Das Saunieren Kindern ausgesprochen gut tut, ist selbst in der Wissenschaft bekannt. Die beruhigende Wirkung der Sauna wirkt Symptomen wie Nervosität, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen entgegen.
Mit einem ärztlichen Attest, mit Zustimmung der Eltern und unter Berücksichtigung des Entwick- lungstandes, können alle Kinder der Kita mit ihren Erzieherinnen vorrausichtlich ab Ende März einmal wöchentlich die Sauna besuchen. Die Sauna wird überwiegend aus Mitteln für „Familienfreundliche Hochschulen“ (Förderlinie 1) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg finanziert.
